Aus unserem Programmheft:

Donnerstag, 25. November 2004

NORDBÖHMISCHE PHILHARMONIE TEPLICE

Milos Formacek
, Leitung
Veronika Eberle, Violine

Antonin Dvorak (1841 - 1904)
"In der Natur" op.91

Antonin Dvorak
Violinkonzert a – moll op.53

Allegro ma non troppo
Adagio ma non troppo
Allegro giocoso ma non troppo

 

Antonion Dvorak

Sinfonie Nr.9 e - moll op.95 “Aus der Neuen Welt”

Adagio, Allegro molto

Largo

Molto vivace
Allegro con fuoco

 

Presse:

Oberhessische Presse vom 27.11.2004

Bilderbogen

 

Milos Formacek stammt aus einer bekannten Prager Musikerfamilie. Auf dem Prager Konservatorium studierte er Klavier, Komposition und Orchesterleitung, letzteres bei dem weltberühmten großen Chefdirigenten der Tschechischen Philharmonie Vaclav Neumann. 1980, im Alter von 24 Jahren, übernahm er seine erste Chefdirigenten-Position. Unter anderem leitete er das Prager Konservatoriums-Sinfonieorchester. Seit 2002 ist er Generalmusikdirektor des Karlsbader Sinfonieorchesters. Unser Dvorak-Programm wird bei ihm in den besten Händen sein.

 

 











Veronika Eberle wurde 1988 in Donauwörth geboren. Mit sechs Jahren erhielt sie Den ersten Violinunterricht und wurde 1998 Jungstudentin am Richard-Strauss-Konservatorium in München bei Olga Voitova. Seit 2001 studiert sie bei der Yehudi-Menuhin-Schülerin Ana Chumachenco an der Hochschule für Musik und Theater in München. Zusätzlichen Unterricht erhielt sie bei Christoph Poppen. Sie besucht Sommerakademien bei Robert Rozek, Helmut Zehetmair und Nora Chastain. Seit 2001 ist sie Stipendiatin der Jürgen-Ponto-Stiftung.

 

 

Veronika Eberle ist bereits mehrfach

Preisgekrönt, u.a.

 

1999 als Gewinnerin der ZDF-Sendung „Kein Geld der Welt“

 

2001 1.Bundespreis bei „Jugend musiziert“ mit Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben in Hamburg

 

2003 als Siegerin und 1.Preisträgerin beim internationalen Violinwettbewerb - Y. Neaman 2003 in Mainz.

 






 

Aktueller Hinweis:

 

An Stelle des plötzlich erkrankten Chefdirigenten der Nordböhmischen Philharmonie, Charles Olivieri-Munroe, wird des Konzert dirigiert von dem Generalmusikdirektor des Karlsbader Sinfonieorchesters:

 

Milos Formacek

 

 

 

 




Die Nordböhmische Philharmonie Teplice ist ein traditionsreiches Orchester, dessen offizielle Gründung laut einer Gründungsurkunde im Jahre 1831 erfolgte. Das Orchester wurde damals amtlich genehmigt, nachdem es vorher bereits jahrelang auf der Kolonnade und auf Promenaden konzertiert hatte. In jener Zeit war Teplitz ein bedeutender europäischer Kurort, „der Salon Europas“. Könige, Regierende, Adel, Militärs und bedeutende Persönlichkeiten, insbesondere auch aus der Kultur, kamen nach Teplitz zur Kur. Zum Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts, in der Phase eines großen Aufblühens des Musiklebens kam es zu einer bedeutenden Vergrößerung des Orchesters. Mit der Schließung des deutschen Theaters zum Ende des zweiten Weltkrieges musste auch das Orchester zunächst seine Tätigkeit beenden, um 1948 als städtisches Badeorchester neu zu erstehen. Wieder wurde das Orchester vergrößert. Den Namen „Nordböhmische Philharmonie“ trägt es seit 1979.

 

 

 



 

 

 

 

Die erst 15 Jahre alte Geigerin Veronika Eberle erregte beim Bonner Beethoven-Fest im Jahre 2001 Aufsehen. Der Bonner General-Anzeiger berichtete:

 

„Zum Ende ereignete sich eine Sensation: Die 12 jährige Veronika Eberle ... präsentierte sich als Künstlerpersönlichkeit, für die es technische Schwierigkeiten kaum noch gibt, die aber auch schon ein hohes Maß an Reife besitzt, wie Mozarts Sonate e-moll KV 304 erkennen ließ“.

 

 

Inzwischen sind viele außerordentliche Würdigungen der jungen Künstlerin in der Presse hinzugekommen.

Hier einige Beispiele:

 

 

Pressespiegel der Staatsphilharmonie Reinland-Pfalz (2003):

 

„So viel Süße und Schmelz, Virtuosität und Spannkraft, Musikalität und Gestaltungsvermögen erwartet man eigentlich nicht von einer 14 Jährigen. .... Ihr nicht ganz großer, aber wunderbar „singender“, sinnlich blühender Ton, ihre hingehauchten zarten Passagen, ihre Geschmeidigkeit der Tongebung, ihr beseeltes, delikat nuanciertes oder virtuos blitzendes Spiel besitzt jetzt schon eine enorme Ausstrahlung, die eine steile Kariere verheißt“.    

 

 

Und die FAZ schrieb:

 

„Von Ihrem Ton her gehört die Münchner Jungstudentin Veronika Eberle längst nicht mehr in die Kategorie der „Kleinen“. Vielmehr entfaltet die 14 Jahre alte Siegerin ... beim Preisträgerkonzert im Staatstheater Mainz in Mozarts Rondo C-Dur .... einen großen, zugleich aber feinen, hellen klaren Klang in durchweg lupenreiner Intonation.“

 

 

 

 

 



 

 

Als Solistin ist Veronika Eberle bereits mit bekannten Orchestern aufgetreten, darunter das Münchener Kammerorchester, die Münchner und die Berliner Symphoniker, die Bamberger Symphoniker, das Züricher Kammerorchester, das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin u.a.. Daneben spielt sie Recitals.

 

2001 war sie die Solistin des Festkonzertes im Rahmen der Bayerischen Tage in Moskau in Anwesenheit des Moskauer Bürgermeisters Juri Luschkow und des Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Stoiber.